Als ich 1978 Ausschau nach einer neuen Bleibe halten musste, erwähnte mein damaliger Freund und Tierarzt Gustav Pärli, den ich ab und zu auf seinen Bauernbesuchen begleitet und sogar einen (leider verschollenen) Film über seine Arbeit gedreht hatte, dass im Dezember ein Häuschen in Juchten frei würde, da der momentane Mieter, ein Swissair Flugbegleiter, näher nach Kloten ziehen müsse. Ich war nur einmal zuvor in Juchten gewesen, als ich bei Hans-Peter Hirschi einen Kaiserschnitt an einer Kuh filmte. Ich fand Juchten enorm abgelegen, doch der Mietzins war bezahlbar und als «Übergangslösung» war das Häuschen ideal.
im Dezember 1978 zog ich ein. Wer hätte damals gedacht, dass 46 Jahre und diverse Umbauten und Renovationen später Juchten immer noch mein Zuhause sein würde.
Ich kaufte mir eine simple Polaroidkamera und ein Gästebuch, um die wenigen Leute, die es ins abgelegene Juchten schaffen würden, darin in Bild und Eintrag zu «verewigen».
Es waren dann mehr als je erwartet! Und geschlotet wurde damals … !
Hier nun ein paar bekannte Gesichter: